Peter Menne (2019)

Vita

1962 geboren in Delbrück/Westfalen
1982 Schriftsetzerpraktikum, Paderborn
1983 – 1991 Studium „Grafik-Design“, Schwerpunkt Illustration und Freies Zeichnen bei Prof. Karl–Heinz Meyer, FH Bielefeld
1991 – 1993 Studium „Freie Malerei“, Kunsthochschule Berlin-Weißensee
1993 – 1994 Stipendium des Landesverbandes Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg
1994 – 2000 Dozent an der Sommerakademie Schwalenberg (Aktzeichen und Illustration)
2003 – 2008 Dozententätigkeit bei Bestsabel – Fachschule für Design (Illustration und Freies Zeichnen)
seit 1995 Tätigkeit als Karikaturist und Illustrator
2011 Botschafter Delbrücks
2018 Award of Excellece in der Kategorie Illustration

Peter Menne wurde 1962 ohne größeres Dazutun als Westfale geboren. Seine berufliche Laufbahn begann im Aktzeichensaal der FH Bielefeld, wo er es verstand, mit Bleistift und Feder jedes Topmodel in eine Karikatur zu verwandeln. Des Studierens nicht müde zog es ihn 1991 nach Berlin. An der Kunsthochschule Berlin-Weißensee lernte er, mit dem Pinsel umzugehen.
Doch seine alte Heimat OWL ließ ihn nicht los: 1993 erhielt er ein Stipendium des Landesverbandes Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg. Und so pendelt er noch heute zwischen Ost und West – zwischen Potsdam, wo er sich mit Frau, zwei Kindern, aber ohne Hund, häuslich niedergelassen hat, und OWL.
Durch eigene Publikationen hat er sich einen Namen als Karikaturist und westfälischer Milieuzeichner gemacht. Als Illustrator arbeitet er für zahlreiche Tageszeitungen, Fachmagazine, Buchverlage und Agenturen.
Seine Zeichnungen beinhalten spitzfindige Satire und präzise beobachtete Milieubeschreibungen. In eigenen Publikationen und Ausstellungen widmet er sich der Mentalität des Kleinbürgers und nimmt diese aufs Korn. Trotz seines markanten, individuellen Stils beweist Menne in seinen Auftragsarbeiten großes Einfühlungsvermögen und Flexibilität. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen die Zeitschriftenillustration, Schul- und Kinderbuchillustration, Plakate, Karikaturen, Werbung und Wimmelbilder.

eigene Publikationen:
1993 »Kurgasttypen«, Eigenverlag, »Zeichnungen«, Eigenverlag
1995 »DIN A5 – Arbeitsproben«, Eigenverlag
1996 »Von Tütensuppen und Leckermäulchen«, Eigenverlag
1997 »Sportskanonen und Spielernaturen«, Eigenverlag
1999 »Kontaktanzeigen«, Kerber Verlag (Bielefeld)
2001 »Amor im Liebestöter«, Eigenverlag, »Rusche, der Rebell«, Kerber Verlag (Bielefeld)
2002 »Heimatkunde«, Rehling Verlag (Rietberg)
2003 – 2010 »Westfalen – Jahreskalender, Rehling Verlag (Rietberg)/Verlag Schnell (Warendorf)
2011 »Westfalenlob«, tpk Regionalverlag (Bielefeld)
2012 »Die Parade der Tiere«, Beltz&Gelberg (Weinheim)
2013 »Das Berlinwimmelbuch«, Brausverlag (Berlin)
2014 »Wie Papa ein Kaninchen wurde«, Atlantisverlag (Zürich)
2016 »Schlafstörungen«, tpk Regionalverlag (Bielefeld)
2018 »Lippisches Panoptikum«, tpk Regionalverlag (Bielefeld)
2019 »UniGewimmel – 50 Jahre Universität Bielefeld«, tpk Regionalverlag (Bielefeld)

Einzelausstellungen:
1986 Galerie Station II – Bielefeld, Foyer der Städtischen Galerie – Paderborn
1990 Galerie Lorenz & Lorenz – Delbrück
1991 Haus des Gastes – Bad Oeynhausen, Altes Amtsgericht – Petershagen
1992 Städtische Galerie Paderborn/Schloß Neuhaus
1994 Kunsthandlung Kokerbeck – Bielefeld/Brackwede, Kunstverein Schieder-Schwalenberg,
Haus des Gastes – Bad Driburg, Rathausgalerie – Barntrup, Haus des Gastes – Bad Salzuflen,
Galerie im Kreishaus – Detmold
1995 vereinigte papiergroßhandlungen – Bielefeld
1996 G. Neuling – Berlin, Gruner + Jahr – Hamburg
1997 Stadt- u. Landesbibliothek – Potsdam
1998 MLP – Berlin
1999 Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg – Potsdam,
Galerie im Alten Rathaus – Rietberg, Städtische Galerie – Schwalenberg,
Kammerspiele – Kleinmachnow, Bibliothek – Galway (Irland)
2000 Mediathek – Lorient (Frankreich)
2001 Investitionsbank des Landes Brandenburg
2002 Heimathaus Delbrück, Volksbank Delbrück, Gut Winkhausen – Salzkotten,
Kunsthandlung Kokerbeck – Bielefeld/Brackwede
2003 Kulturgut Haus Nottbeck – Oelde, Kornbrennereimuseum – Telgte, Heimatmuseum – Rietberg
2004 Sparkasse Warendorf, Burghotel Blomberg
2005 Familie Stückemann – Lemgo, Museum für Stadtgeschichte – Paderborn
2006 Rathaus, Büren, Maxi Schuster – Bad Salzuflen
2007 CDU-Geschäftsstelle – Paderborn
2008 WDR-Studio – Bielefeld
2009 Korbmachermuseum – Dahlhausen
2011 Galerie im Kreuzgang – Paderborn, Rathausgalerie – Warendorf, Städtischen Galerie – Schwalenberg,
Cafe Vielfalt – Lemgo, Verwaltungsgericht – Minden, Haus Nottbeck – Oelde
2012 Deutsches Käsemuseum – Nieheim, Rathausgalerie – Rheda-Wiedenbrück
2015 Alte Abtei – Lemgo
2016 Im Güldenen Arm – Potsdam
2017 Galerie Dachgeschoss – Werder (Havel), Sparkasse Lippstadt
2018 Landesbibliothek Detmold
2019 Künstlerhaus „Das Fachwerk“ – Bad Salzuflen
2019 Universität Bielefeld
Ausstellungsbeteiligungen:
1989 Ravensberger Spinnerei – Bielefeld
1990 Haus des Gastes – Bad Oeynhausen, Haus Neuland – Sennestadt
1991 Galerie Lampingstraße – Bielefeld, Karl-Ernst Osthaus-Museum – Hagen,
Künstlerhaus Schieder-Schwalenberg
1993 Künstlerhaus Schieder-Schwalenberg
1994 Rathausgalerie – Bad Salzuflen, no sign galerie – Bielefeld
1995 Wilhelm Morgner Preis – Soest (Einjuryrung), Freie Berliner Kunstausstellung,
1996 Grafik-Ausstellung in der Orangerie – Potsdam
1997 Grafik-Ausstellung in der Orangerie – Potsdam, Mainzer Kunstpreis Eisenturm – (Einjuryrung),
Galerie am Neuen Palais – Potsdam, „Kunst unter´m Hammer“ – Cottbus
1998 Galerie Carlos Hulsch – Berlin, Galerie am See – Potsdam
2000 Galerie am Neuen Palais – Potsdam
2004 Grafikmesse – Potsdam
2009 Witzerland, Schweizerisches Landesmuseum, Zürich
2016 „Kleine Formate“, Galerie Sperl – Potsdam
2016 Galerie Matschke – Potsdam

Pressestimmen:
„Ohne beliebig und verklärend zu wirken, zeichnet Menne mit derbem Humor einen lebensfrohen Bilderzyklus seiner Hei-
mat.“ (Wolfgang Brosche, Die Welt)

„Mit seinem aufmerksamen Blick für alles Menschliche zeichnet Menne die Charaktere, die sich hinter den Gesichtern ver-
bergen.“ (Berndt Röttger, Hamburger Abendblatt)

„Dem Illustrator Peter Menne bleibt nichts Menschliches fremd. Bei aller Entlarvung, bei ihm ist das Menschenwesen in all
seiner Verschrobenheit doch liebenswert. Getreu der Devise: Der Mensch, das bekannte Un-Wesen.“ (Ralf Schleiff, MAZ)

„Das Zeichnen ist für ihn auch eine Form der Inszenierung, des Maskenspiels, eine Kunst der erzählerischen Geste mit dem
Stift.“ (Jörg Boström, FH Bielefeld).

„Peter Menne ist auf der Suche nach Typen – denen die in Ostwestfalen leben zum Beispiel. Dabei hat er seinen besonderen
Stil trotz der Nähe zur Großstadt beibehalten.“ (Stefanie Frenzel, WDR)

 

 

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